Transformationskompetenz ist die wohl größte ungehobene Ressource für unsere Zukunft. Wandlungserprobte Menschen, wie Wende-, Migrations- oder Arbeiterkinder, haben große Umbrüche erlebt und damit eine Kompetenz erworben, die unsere Gesellschaft für die Zukunft handlungsfähig machen kann. Eine Superkraft, die bislang aber meist unerkannt geblieben ist, oft sogar von den Menschen, die sie in sich tragen. Doch wenn es uns gelingt, diese Ressource zu heben, setzen wir eine ungeahnte gesellschaftliche Kraft frei – und können den nötigen großen Transformationen unserer Zeit gemeinsam optimistisch entgegensehen.
In ihrem aufrüttelnden Debattenbuch zeigt Sarah Diehl, warum vor allem Frauen immer noch zu wenig Räume zum Alleinsein haben. Dabei ist es nicht nur der Grundstein eines verantwortungsvollen Miteinanders – es ist die Triebfeder für Reflexion und Veränderung sowie ein elementarer Teil der Selbstfürsorge.Frauen hatten im Laufe der Geschichte kaum ein »Zimmer für sich allein«. Auch heute gilt die Kleinfamilie als Garant für ein glückliches Leben. In diesem Buch offenbart Sarah Diehl die Fallstricke dieser Annahme. Dabei blickt sie ebenso auf die Bedeutung des Alleinseins innerhalb der Familie oder Partnerschaft wie in der Öffentlichkeit, in der Natur oder auf Reisen. Sie fordert den Erhalt der Einsamkeit und ermutigt alle, das Alleinsein immer wieder bewusst zu suchen. Denn das Alleinsein ist eine elementare Freiheitserfahrung, die allen ganz selbstverständlich zugänglich sein muss.
Bei der Geburt ihres Kindes erlitt Sonja Hartwig so starke Verletzungen, dass sie wochenlang nicht sitzen, nicht stehen, nicht laufen durfte. Zur Bettruhe gezwungen, begann sie, ihren eigenen Körper zu erkunden: Was macht die Geburt mit Frauen und ihrem Körper? Warum sind Inkontinenz und Beckenbodenbeschwerden auch Jahrzehnte danach noch ein Thema? Wie können wir den gebärenden Körper ganzheitlich vorbereiten, unterstützen, heilen? In Gesprächen mit Hebammen, Gynäkolog:innen, ihrer Beckenbodentherapeutin und anderen Müttern setzt sich Sonja Hartwig grundlegend mit dem postpartalen Körper auseinander. Und deckt gesellschaftliche Tabus auf, die es Gebärenden noch immer schwer machen, die körperlichen Veränderungen zu akzeptieren und zur eigenen Mitte zurückzufinden.
Der preisgekrönte Hollywood-Schauspieler Stanley Tucci lässt uns in sein Leben und in seine Kochtöpfe schauen. Ein stark appetitanregender Lesegenuss der Extraklasse!Stanley Tuccis Auftritte in Filmen wie ›Der Teufel trägt Prada‹, ›Julie & Julia‹ oder ›Terminal‹ sind unvergesslich; seine große Leidenschaft jedoch gilt seit jeher dem Essen. In seiner kulinarischen Autobiografie ›TASTE‹ erzählt er vom Aufwachsen in einer New Yorker Familie italienischer Abstammung, in der sich alles Wichtige in der Küche abspielte. Er lässt sich beim Kochen mit Meryl Streep, seiner Frau Felicity oder auch allein über die Schulter schauen, und er nimmt uns mit auf eine Reise durch Italien, wo er für seine Doku-Serie ›Searching for Italy‹ die köstlichsten Spezialitäten des Landes erkundete. Dazu verrät Stanley Tucci mit Anekdoten gespickte Rezepte aus allen Phasen seines Lebens – eines Lebens, das von beeindruckenden Erfolgen ebenso wie schweren Schicksalsschlägen geprägt war. So ist ›TASTE‹ nicht nur eine Ode an die beglückende und Verbindung stiftende Kraft des gemeinsamen Kochens und Essens, sondern auch die umwerfend witzige und warmherzige Begegnung mit einer großen Persönlichkeit unserer Zeit.
Stanley Tucci steht leidenschaftlich gern vor der Kamera – noch lieber steht er jedoch am Herd oder sitzt an einem gedeckten Tisch. In diesem Buch gibt er Einblicke in seine kulinarischen Abenteuer über ein ganzes Jahr hinweg. Er bewirtet Freunde beim Abendessen und kocht für seine beiden strengsten Kritiker, seine kleinen Kinder. Er fachsimpelt über die perfekten Fleischbällchen mit seinem schon erwachsenen Sohn Nicolo und ärgert sich, dass es an Filmsets nie vernünftiges Essen gibt, nicht einmal in Italien. Neben vielen Lieblingsrezepten teilt Stanley Tucci aber vor allem das, was ihn bewegt: Er sinniert über unser Miteinander und beobachtet nicht nur seine Kinder beim Älterwerden, sondern auch sich selbst. Ein mal heiteres, mal nachdenkliches, immer dem Leben zugewandtes Buch für alle, die gern essen.»Indem ich über die Gerichte schreibe, die ich im Laufe eines Jahres gegessen, gekocht und mit Freunden und meiner Familie geteilt habe, will ich ein Loblied singen auf das Essen und die zentrale Rolle, die es in meinem Leben spielt.« Stanley Tucci